start

Die Gruppe Csókolom spielt Volksmusik aus Osteuropa mit dem Schwerpunkt auf jener der Ungarn und Roma Transsylvaniens. Es ist der Band wunderbarerweise von Anfang an gelungen, mit einer eigentlich traditionellen Besetzung (Gesang, Geigen und Kontrabass) einen ganz eigenen Sound zu erschaffen, was u.a. dem leidenschaftlichen und unkonventionellen Spiel der vier Musiker, den eigenwilligen Arrangements und der erdigen Stimme von Anti von Klewitz zu verdanken ist.

Dem Originalmaterial Respekt und Liebe zollend, würzt die Formation es gleichzeitig mit Konzepten und Elementen aus Jazz und Salsa- ein spezieller Cocktail, der Csókolom seit 1998 und dem Erscheinen der ersten CD beim Label Arhoolie/USA immer wieder begeisterte und lobende Kritiken der internationalen Musikpresse eintrug. Die lebendige und ansteckende Präsentation vermochte bislang fast ausnahmslos jedes Publikum von Australien bis Slowenien mitzuereisen.

Nach Tourneen in den USA und Australien spielt die Formation vornehmlich in Deutschland und den Niederlanden und genießt in der Szene der Weltmusik Ansehen und einen guten Namen (Eintrag im "Rough guide to world music"). Drei CDs sind bisher bei Arhoolie erschienen und dokumentieren eine musikalische Weiterentwicklung, so dass inzwischen ein weit reichendes Spektrum verschiedener Bühnen und Ansprüche abgedeckt werden kann, von fast klassischer Prägung über Theaterkonzerte bishin zu einem Programm über das Werk des größen ungarischen Dichters Attila Jozsef. Am 16.1.2010 ist die Uraufführung eines Theaterstückes mit der Musik von Csókolom im Concertgebouw/Amsterdam zu hören, mit anschließender Tournee durch die Niederlande.

... fast schaurig intensiv.....ein spannendes Quartett, dass auf der Welt einzigartig ist..."
NRC-Handelsblad "

"…Aber bei aller Verbeugung vor der Vergangenheit, die Musik von Csókolom ist auch zeitgenössische Weltmusik... Dann klingt der Gypsy-Swing eines Stephane Grappelli an, und in den besten Momenten will es scheinen, dass Bartok selbst den dreien die Hände beim Arrangieren geführt hat."
Frankfurter Rundschau, Konzert Romanfabrik Frankfurt